News vom: 21.11.2003
From Mong Cai to Tien Yen
 | Erst noch ein Blick auf die Bier Pulle, auch sehr gut das Bier. |
 | Und die auf den Ruecken gelegte Kakerlake, ist bloss betaeubt. |
 | Wollte erst hier an den Strand, aber das Wetter lud nicht dazu ein. |
 | Echt suesses Kind, war ganz vernarrt in mich, sagte Gedichte auf, war faziniert von Haaren an den Armen, was die hier ueberhaupt nicht haben, und war am erzaehlen, was ich natuerlich nicht verstand, und das den ganzen Abend, echt drollig. |
Die Fahrt nach Tien Yen
Der Weg fuehrte nahe der Kueste entlang, durch gemuetliche kleine Fischerdoerfer, und schoenen Hausern am Strassenrand.
Wobei die Berglandschaft einem auch zeitweise den Atem raubte, nicht nur wegen der extrem schwuelen Hitze(halbe Minute stehenbleiben= halber Liter Wasserverlust, heftig, waehrend der Fahrt geht das), auch wegen der unglaublichen Aussicht.
Zwischenstop in ?(Name vergessen)
 | Kids, wie sie nun mal so drauf sind. |
 | Balkon am Hotel, wo ich meine erste Nacht verbrachte, nachdem ich Mong Cai verlassen habe. |
 | Die Hotelmanagerin, echt cool dreist, wuehlt in meinen Sachen rum waehrend ich zusammenpacke, bis sie an meine Sonnencreme kommt, und ich ihr die Haende damit fuelle, da war sie erstmal mit cremen beschaeftigt, und die Toechter hatten gut lachen. |
 | Und das Baby der Familie. |
Der Ort Tien Yen
Echt netter gemuetlicher Ort, man fuehlt sich fasst wie in Suedeuropa, denn der Stil und die Atmosphaere ist noch von den Franzosen erhalten geblieben.
 | Der Europaeische Einfluss ist unverkennbar. |
 | Motorradtaxi nimmt einen immer gerne mit, aber so gross ist der Ort ja nicht, und ausserdem haben wir unser eigenes Rad. |
Da haetten wir dann schonmal die ersten 90 KM der Kueste entlang von China entfernt.
Die Leute sind echt Supernett hier, anders als in China(waren auch nett, aber anders), es wird sich hier auch eher mal getraut einen abzutasten, die Arme und Beine zu begutachten, und den gesamten Koerperbau in Augenschein zu nehmen, wenn die da schon so am schauen sind, da fallen mir auch so manche Unterschiede auf, keine Haare an Arm und Bein, da wird gern dran rumgezupft und von den Kindern angefasst, obwohl ich ja noch nichtmal besonders behaart bin.
Der Europaeische Einfluss laesst sich aber auch bei den Menschen sehr gut beobachten, erstmal an der Sprache, es kommt schon oefter mal ein Bonjour, kurze Hosen sind nicht so auffaellig, und eine gewisse unterschwellige Agression(nicht bedrohlich, nur Europaeisch) meine ich auch zu beobachten.
Ansonsten sehr herzlich, und freuen sich ueber ein geselliges Beisammensein, was mich gestern zu einem extremen Saufgelage mit fuenf Einheimischen verleitete.
Erst ich alleine in der Bar zwei Bier getrunken, dann zu den Kumpels an den Tisch gewunken und hingesetzt, und dann mit denen irgend so ein selbstgebranntes Zeug gesoffen, ich weiss jetzt mein erstes Vietnamesisches Wort sprich long den= langsam, den es wurde staendig die trinkgeschwindigkeit gedrosselt, wegen heftig steigenden Alkoholspiegel, wenigstens habe ich drauf geachtet, das es bei den anderen auch der Fall war, was uns zu einer wahrlich geselligen Runde werden liess.
Mir ging es heute so schlecht, wie schon lange nicht mehr, und die Nacht war auch nicht so angenehm.
Das Wetter:Extrem Schwuelheiss(Sauna waerend Aufguss, Crazy)
Morgen weiterfahrt, wohin? mal schauen, bis Hanoi sind es ca. 300 KM.
Ciao
Stephan